4 Gründe warum HDMI Kabel Test-Berichte überflüssig sind

Gepostet von am 7. Juni 2012

Kann man bei einem günstigen HDMI Kabel wie diesem bedenkenlos zugreifen, ohne vorher seitenweise HDMI Kabel Test Berichte zu lesen?

Zahlreiche HDMI-Kabel Hersteller und Test-Seiten versuchen uns hier vom Gegenteil zu überzeugen.

Um es kurz zu machen: Im Prinzip ist jedes HDMI Kabel gleich gut, solange es hohe Zuverlässigkeit mit einem fairen Preis kombiniert und aktuelle Standards (Highspeed!) unterstützt. Die beliebtesten HDMI Kabel 2013 sind gleichzeitig auch die günstigsten.

Anstatt HDMI Kabel Tests zu lesen, investieren Sie Ihre Zeit also lieber gleich sinnvoller. Zum Beispiel in ein gutes Buch, eine spannende Bluray oder ein Erdbeer-Eis mit Sahne.

Und wer das nicht glaubt, der kann gerne weiterlesen. Hier sind unsere 4 Gründe, warum HDMI Kabel Test Berichte überflüssig sind:

1. Das Ergebnis aller HDMI Kabel Tests: Bild- und Ton sind immer gleich gut

HDMI ist HDMI. Dank standardisierter digitaler TMDS Technologie werden bei allen Kabeln mit HDMI Stecker Signale entweder ganz (perfekt) oder fehlerhatft (gar nicht, bzw. flackernd, siehe Artikelbild) übertragen. Es gibt keine subtilen Qualtitätsverluste, im Gegensatz zu früheren, analogen Übertragungstechnologien.

Wie zum Beispiel auch dieser oder dieser Artikel schön illustrieren, gibt es zwischen HDMI Kabeln hinsichtlich der Kernmerkmale Video- und Audioqualität faktisch kaum einen Unterschied.

Sie glauben, das kann nicht sein? Machen Sie doch selbst den Test und bestellen Sie ein günstiges Kabel und ein teures. Das, was Ihnen nicht gefällt, schicken Sie wieder kostenfrei zurück.

2. Die Leistungsmerkmale der HDMI Kabel sind vorgeschrieben

HDMI Kabel werden heutzutage in 5 fest definierten Leistungskategorien eingeordnet.

Jede dieser Kategorien ist vom HDMI Konsortium mit festen Standards definiert. So müssen Highspeed-Kabel z.B. immer eine Übertragungsrate von 10.2 Gbps aufbringen. Das reicht für alle aktuellen Standards (inklusive 3D) sowie zukünftige Formate (z.B. 4K)

Fazit: Der beste Standard heißt Highspeed – mehr geht nicht. Kabel, die mit noch mehr Leistung als Highspeed werben, bringen keinen Vorteil.

Auch auf die Netzwerkfunktion (Ethernet) können Sie in der Regel verzichten, da momentan kaum ein Fernsehmodell diese Funktion nutzt. Es schadet aber auch nicht, sie vorsorglich an Bord zu haben.

3. Ausschuss lässt sich nur schwer testen

Tests beziehen sich in der Regel immer nur auf ein HDMI Kabel pro Hersteller. Um jedoch Rückschlüsse auf die Zuverlässigkeit des Herstellers zu treffen, müsste allerdings eine Vielzahl von Kabeln einer Charge getestet werden, um daraus Ableitungen zu treffen, wie: “Von 10.000 Kabeln waren x% fehlerhaft.” Vom Testaufwand steht das natürlich in keinem Verhältnis und wird so bei Einzeltests häufig vernachlässigt.

Dabei ist dieses Kriterium durchaus entscheidend. Denn: Bei sehr günstige Noname-Anbieter mit Kabelpreisen unter 1€ / Stk. kann man davon ausgehen, dass hier die Qualitätskontrolle ab Werk schlanker ausfällt und sich so der Ausschuss beim Endkunden erhöht. D.h. man kauft das Fehler-Risiko gleich mit.

Was also tun? Die Kundenbewertungen auf Portalen wie z.B. Amazon.de liefern einen guten Überblick, wie viele Käufer bereits gute Erfahrungen mit dem Kabel einer bestimmten Marke gemacht haben. Amazons hauseigene AmazonBasics Kabel haben mehr als 700 bestmögliche 5*-Bewertungen. Das ist ein gutes Indiz dafür, dass diese HDMI Kabel auch in der Masse zuverlässig funktionieren.

Tipp: Greifen Sie im Zweifelsfall lieber zu einem Markenkabel und orientieren Sie sich an folgendem (groben!) Preisspiegel:

Faire Preise für HDMI Kabel

– Bis zu 3 Meter: ca. 3-6€

– Bis zu 5 Meter: ca. 6-12€

– länger als 5 Meter: ab ca. 15€

4. Features, die gar keine Features sind

Hersteller sind sehr kreativ, wenn es darum geht, Ihre Produkte mit netten “Alleinstellungsmerkalen” auszustatten. Folglich finden sich Kabel, die zehnfach abgeschirmt sind oder vergoldete Anschlüsse aufweisen. Das alles treibt vor allem eins: den Preis.

Bild- und Tonqualität lassen sich durch Goldstecker und Mega-Abschirmung nicht beeinflussen (siehe Punkt 1). Oder anders gesagt: ein vergoldeter HDMI Stecker bringt etwa so viel wie ein vergoldeter Kleiderschrank . Und falls Sie nicht in der Nähe eines Stahl- oder Energiekraftwerks wohnen, werden Ihre Kabel auch mit der standardmäßigen Doppelabschirmung gegen Hitze und Strom problemlos fertig.

Wozu also unnötig Geld für solche Features ausgeben? Investieren Sie doch lieber in ein günstiges HDMI Kabel und die dazu passende Bluray (denn hier gibt es immerhin Qualitätsunterschiede!).

Checkliste HDMI Kabel Kauf

Darauf sollte man beim Kauf von HDMI Kabeln achten:

  • HDMI Kabelbezeichnung = Highspeed: Früher: 1.3, 1.4. Heute: Highspeed. Highspeed HDMI Kabel unterstützen moderne Standards und liefern maximale Leistung (inkl. 3D, 4K, etc.)
  • Optimale HDMI Kabel Länge wählen: Nicht zu kurz, nicht zu lang. Längere Kabel sind meist teurer, 2 – 3m sind Standardware und im Vergleich günstiger
  • HDMI Kabel-Länge ist unter 10 Metern: Sonst wird ein HDMI Repeater benötigt um das Signal zu verstärken
  • Steckertyp passt: HDMI Typ A ist der Standard für TVs, Blu Ray-Player, etc. Smartphones und Tablets benötigen in der Regel Typ D (Micro-HDMI)
  • Optional: Markenkabel Diese kosten im Vergleich zu Noname Kabel 1-2 EUR mehr, sind dafür aber – in der Regel – zuverlässiger und besser verarbeitet.
  • Optional: Günstiger Preis Bis zu 3 Meter: ca. 3-6€, bis zu 5 Meter: 6-12€,  länger als 5 Meter: ab 15€ / Repeater notwendig
  • Optional: Ethernet Ethernet-HDMI-Kabel besitzen einen integrierten Netzwerk-Kanal. Dieses Feature wird momentan noch kaum unterstützt. Es vorsorglich an Bord zu haben, bringt aber auch keinen Nachteil.

Fazit:

Berücksichtigt man die oben genannten Punkte, bleibt bei einem Test nicht viel mehr übrig, als die Verarbeitung eines HDMI-Kabels zu überprüfen.

Da sich ab einem gewissen Preisniveau auch hier nur noch wenig Unterschiede feststellen lassen, kommen wir zu dem Schluss: HDMI Kabel Test-Berichte sind ziemlich überflüssig.

Und wer trotzdem eine Empfehlung braucht: Unser HDMI Kabel Testsieger der Herzen sind die Kabel von AmazonBasics. Diese Highspeed HDMI Kabel unterstützen alle modernen Standards, haben sich dank ihrer soliden Verarbeitung tausendfach bewährt und punkten mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

  • http://werbeartikel-info.jimdo.com/ Jan

    Vorbildlich, dass hier regelmaessig soviel geschrieben wird.

    • Thorsten68

      dem kann ich mich vollends anschließen! dazu: in wenigen Worten das Wesentliche zusammengefasst – mehr brauch man nicht! Weiter so!

  • HDMIGuru

    Wir haben den Artikel heute noch einmal etwas aufgebohrt. Viel Spaß beim lesen!

  • http://www.ttdeals.de Matthias

    Endlich mal aufklärende Worte.
    Hier lassen sich wirklich viele von vergoldeten Steckern blenden!

  • Öhm

    wenn ihr jetzt noch den Halbsatz über die Lautsprecherkabel rausnehmt is alles im grünen Bereich.

    • HDMIGuru

      Danke für den Hinweis, wir haben den Absatz nun etwas allgemeiner fomuliert. Bei der analogen Signalübertragung konnte es früher tatsächlich zu subtilen Qualitätsverlusten kommen – hier grenzen sich HDMI Kabel deutlich ab.

      Was auf jeden Fall im grünen Bereich ist, ist dein Monster! ;-)

  • Grille

    Hallo,
    ich habe diesen Testbericht gelesen und finde diesen zu oberflächlich!
    Zuletzt ging es um die „Vergoldung der Stecker“. Dies ist wohl weniger ein Alleinstellungsmerkmal, da alle Angebote damit werben. Es geht hier auch um Steckkontakte und nicht um Stecker und die Vergoldung macht auch Sinn, obwohl Gold elektrische Signale schlechter leitet als Kupfer. Würde man die Kontakte nicht vergolden, so würden diese mit der Zeit korrodieren – also rosten – Kupferoxyde würde keine Signale übertragen und das Kabel wäre Schrott. Stecker die öfter genutzt werden, sollten auch dickere Goldschichten auf den Kontakten besitzen, damit sich diese nicht so schnell abnutzen.
    Der digitalen Datenübertragung scheinen ja Grenzen gesetzt zu sein! Sonst wären die Kabellängen ja unbegrenzt! Nur gibt es keine HDMI-Kabel über 20m ohne eingebauten Verstärker. Das ist so, weil bei der HDMI-Signalübertragung, genauso wie bei jeder anderen Übertragung von Signalen, Datenverluste entstehen. Es gibt dafür 2 wichtige Gründe:
    1. magnetische Störungen: durch einen elektrischen Leiter fließen Elektronen die negativ geladen sind und natürlich durch andere magnetische Quellen beeinflusst werden können. Diese Quellen können vor allem auch Kabeladern des gleichen Kabels sein.
    2. „Steine im Fluss“: Verunreinigungen im Kupfer können für Elektronen wie “Steine im Fluss” sein. Verunreinigungen sind vor allem Kupferoxide, welche natürlich keinen Strom Leiten. Speziell gereinigtes und sauerstofffreies Kupfer sollten bei Datenleitungen aber auch Standard sein. Die Verarbeitungsqualität, als wie die Adern an den Steckkontakten befestigt sind, und wie die Steckkontakte gestaltet sind, sind natürlich genauso wichtig.
    Wichtig sind die Standards! Hier gibt es leider viel Chaos. Immer wieder finden sich die Versionszahlen, welche laut HDMI schon seit einem Jahr verboten sind. Sein HDMI-Produkt mit „HDMI 1.4“ zu vermarkten ist also verboten.
    Viele Produktbeschreibungen hinterlassen auch den falschen Eindruck, dass bestimmte Kabel etwas können, was andere Kabel nicht können. Es sollte hier klar sein, dass die „HDMI Lizencing Organisation“ die Standards bestimmt und nicht der Kabelhersteller. Damit 3D übertragen werden kann, muss der Standard „High Speed“ im Namen enthalten sein.

    Was ist aber „High Speed“.
    Die digitale Übertragung erfolgt über Bits und Bytes, also über „NULL“ und „EINS“ .. oder einfacher gesagt: über Strom an, oder Strom aus. Wenn also ein Signal übertragen wird, muss erst einmal die Sprache geklärt sein! 000111000 Digitaltal gesehen wäre es Quatsch, wenn man sich aber aufs Morsen einigt, könnte man SOS entschlüsseln. Die Geräte die Genutzt werden müssen also Übertragungssprachen nutzen, die alle kennen. Wie zum Beispiel das Adobe RGB-Farbprofil. Welche Daten-Standards wie Sound-, Bild- und Farb-Formate übernommen werden wird von der „HDMI Lizencing Organisation“ bestimmt.
    Danach stellt sich die Frage, wie wird technisch die Geschwindigkeit der Datenübertragung gelöst. Wenn man 5 mal „EINS EINS EINS EINS EINS“ übertragen will, muss das Sendegerät wissen wie schnell es das macht, und das Empfangsgerät muss wissen wie schnell es lesen muss. Die Taktfrequenz gibt dabei an wie schnell die Daten fließen, also in wie viele Abschnitte pro Zeiteinheit der Signalstrom geteilt wird. Das läuft nicht viel anders ab als damals bei den ersten Computern die mit Lochstreifen gefüttert wurden. Als solch ein Strang von NULL und EINS kommen die Daten auch heute am Empfängergerät an. Ist die Taktfrequenz höher, so werden mehr Abschnitte pro Sekunde übertragen – also mehr Information – also mehr Daten.
    Für „High Speed“ muss das HDMI-Kabel 10,2 Gbps übertragen können. Kabel die „schneller“ sind, drücken nur die bessere Kabelqualität aus, also dass durch bessere Abschirmung oder andere Verbesserungen mehr Daten (höhere Taktfrequenz) pro Sekunde fehlerfrei übertragen werden können. Dennoch wird das Ausgabegerät – wie zum Beispiel der Blu-ray-Player – die Daten nicht schneller versuchen zu übertragen, nur weil es feststellt, dass „das Kabel mehr kann“. Ein Kabel das 15 Gbps übertragen kann, könnte vielleicht noch genutzt werden, wenn die „HDMI Lizencing Organisation“ einen neuen Standard erfindet, der 15Gbps benötigt.
    Auch ist es wichtig hier nochmal was zu den Einheiten zu sagen: immer wieder lese ich in HDMI-Kabel-Angeboten Datenübertragungsraten von „10,2 GB/s“. Das ist natürlich großer Mist!!! Ein Bit ist eine Stelle im Datenstrom die entweder den Zustand „NULL“ oder „EINS“ haben kann. Ein Byte ist eine Gruppe aus 8Bit, welche die kleineste Informationsmenge in digitalen Systemen beschreibt. Was die „HDMI Lizencing Organisation“ als Übertragungsrate bei „High Speed“ vorschreibt sind aber 10,2 Gbps (10,2 Gigabit pro Sekunde) – 10,2 GB/s (10,2 Gigabyte pro Sekunde) sind also 8 x 10,2 = 81,6 Gbps. Ein Wunder der Technik welches häufig in den billigsten Angeboten beworben wird! Dies ist ein Zeichen dafür, dass der Verkäufer keine Ahnung von seinem Produkt hat oder betrügen will.
    Jetzt fragt sich aber: wie kauft man das richtige Kabel?
    Der Richtige Standard:
    „High Speed with Ethernet“ beinhaltet zurzeit die meisten Übertragungsmöglichkeiten. Preislich ist zu den anderen Standards kaum ein Unterschied festzustellen. Daher würde ich immer auf ein solches Kabel zurückgreifen, zumal es auch für die anderen Standards genutzt werden kann.
    Abschirmung: besonders bei langen Kabeln sollte hier auf Qualität geachtet werden. Mit „lang“ meine ich Längen über 7 Meter.
    Kupferaderdicke. Dies ist natürlich Herstellerabhängig, aber die Faustregel ist: je dicker der Leiter (die Kupferader), umso besser kommt das Signal an. Je schlechter also die Abschirmung ist, umso dicker sollten die Leiter sein. FLAT-HDMI-Kabel haben zum Beispiel weniger Abschirmung, daher sind bei diesen Kabeln normalerweise die Kupferadern dicker als beim vergleichbaren Rundkabeln, welche technisch einfacher abgeschirmt werden können. Die Kupferaderdicken werden so angegeben: AWG30(0,25mm); AWG28(0,32mm); AWG26(0,40mm); AWG24(0,51mm) – (AWG = American Wire Gauge). Ein AWG24 Kabel mit dreifacher guter Abschirmung sollte auf 20m die Signalstärke für „High Speed with Ethernet“ halten können.
    Sind die Stecker gut verarbeitet? Ist der Draht am Stecker mangelhaft befestigt? Gelötet.. oder geklemmt? Ist es ein Stecker auch Metall? Welchen Belastungen soll der Stecker standhalten? Sicher ist die Stecker-Qualität eines Steckers der einmal genutzt wird und dann hinterm Fernseher verschwindet nicht so wichtig, ein Stecker der oft genutzt wird – vielleicht bei Bühnenauftritten sollte aber sorgfältiger ausgewählt sein.

    • HDMIGuru

      Wow – das ist mal ein Kommentar! Danke für die ausführlichen Ergänzungen. Sehr hilfreiche Infos für wahre Technik-Enthusiasten. Wir empfehlen ebenfalls ein Highspeed-Ethernet Kabel. Klar, dass für den Profi-Bedarf, z.B. bei der Veranstaltungstechnik, die Kabel gegen extreme Belastungen wie Staub und Dreck besonders geschützt werden müssen.

  • http://www.welches-hdmi-kabel.de/ HDMI Guru

    Und noch ein Update – anstelle von “Kabelbezeichnung HDMI Highspeed” haben wir “HDMI Highspeed Logo” in die Checklist aufgenommen. Nur diese Kabel sind auch wirklich lizensiert.

  • Pingback: Übersicht: Die beliebtesten HDMI Kabel des Jahres 2012()

  • Pingback: Kurztest: AmazonBasics Lightning USB Kabel für 15 Euro()

  • Pecho

    Der Artikel ist nicht ganz richtig. Es gibt schon Unterschiede! Und zwar nicht an Kabel sondern an dem Stecker! Billige Stecker haben sehr häufig wackeln Kontakte

    • http://www.welches-hdmi-kabel.de/ HDMI Guru

      Es stimmt, dass HDMI Kabel (und Stecker) in der Verarbeitungsqualität Unterschiede aufweisen. Deswegen raten wir auch davon ab, zu den absoluten Billigkabeln zu greifen, siehe Punkt 5 der Checklist. Mehr zum Thema HDMI Kabel Unterschiede gibt es auch hier: http://www.welches-hdmi-kabel.de/unterschiede/

  • Tom

    Habe Funkstörungen durch ein Kabel ohne Ferritkerne mit Ferritkernen waren die Stötungen weg (Mantelwellen)!
    Kabel ist nicht gleich Kabel, wer es nicht glaubt soll weiterhin Erdbeereis essen…;-)

    • Mc HDMI Kabel

      Ich kann mir nicht vorstellen, dass Ferritkerne bei einem HDMI Kabel einen signifikanten Unterschied machen. Dass ein HDMI Kabel störungsempfindlich ist, weil die Ummantelung schlecht ist – OK. Aber Ferritkerne? Da bezweifle ich eine echte Wirkung. Was soll das bitteschön bringen? Bei VGA und USB Kabeln ist das ja üblich, siehe hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Ferritkern Aber bei einem HDMI Kabel sehe ich da keinen signifikanten Vorteil…

  • tobiasclaren

    Problem: Onkyo TX-SR576 nimmt kein 1080p mehr an.
    Mit den gleichen NoName-Kabeln von evtl. 1,5m oder 1,8m mit denen das früher ging (z.B. PC).
    Nach Wechsel des Vu+ Duo auf Vu+ Solo² mit der Möglichkeit 1080p auszugeben fiel auf, dass der AV-Receiver es nicht mehr kann.
    Evtl. ist da was auf der HDMI-Platine gealtert. Das herausnehmen und wieder einbauen der Platine brachte für Minuten Erfolg, es verschwand aber wieder nach Flackern.

    Gedanke: Möglichst kurz (30-50cm) und möglichst gut abgeschirmt usw..
    Gibt es da keinerlei Unterschied?
    Aus Hongkong gibt es das 0,5m-Kabel für €1 POrtofrei. Beworben mit “2160p”, sieht NoName aus wie jedes andere.
    Etwas weiter unten in der nach Preis sortierten Liste dann eines mit “2160p” auf dem etwas auffälliger designten Stecker vom Händler UK_HDMI (130840459373).
    0,5m für €4,68 plus €2,34 Porto.
    Alternativ im gleichen Angebot das 0,5m-Kabel in der “1080p”-Version für €2,70 (“Akord Technologies”).
    Das suggeriert zumindest einen Unterschied.
    Man kann alles auffällig designen, oder ein Textil-Geflecht um das Kabel ziehen usw., aber wonach sollte ich mich noch richten?

    Klar, offiziell gibt es nur Standard und “HighSpeed” bzw. Cat1 und Cat2, aber in meinem Fall des mangelhaften AV-Receivers kommt es evtl. doch auf kleinste Unterschiede an.

    Ich würde kein “Schlangenöl” kaufen, bisher reichte auch das alte Kabel. Und wenn es noch ginge, würde ich es weiter nutzen. Oder wenn noch eins gebracht würde so ein portofreies €1-Kabel nehmen.

    Ich würde jetzt bei diesem Problem aber auch kein teures Kabel nehmen. Dann eher gleich den Receiver wechseln, oder alle Elkos auf der Platine tauschen, einen defekten TX-SR576 kaufen und die HDMI-Platine wechseln usw..

    Die Auswahl an billigen Kabeln ist riesig.
    Wenn die 0,5m-Kabel für €4,68 plus €2,34 Porto hier eine Chance bieten, die die 0,5m-Kabel für €1 Portofrei evtl. weniger haben, würde ich es versuchen. Sonst fragt man sich am Ende “hätte es mit dem Kabel..:”.
    Oder die Angebote dazwischen die auch mit “2160p” beworben werden, aber aussehen wie diese schwarz vergossenen Standard-HDMI-Billig-Kabel.

    Übrigens:
    Das HP Photosmart Premium Multi-Fax klingelt wenn ich den HDMI-Stecker zum Panasonic Viera Plasma abziehe… Schon schräg… Da muss “Strahlung austreten”, und das Fax darauf reagieren. Sind ja zwei völlig verschiedene nicht miteinander verbundene Geräte/Systeme. Das Fax hängt auch nicht am Netzwerk.

    • Major Lazer

      Also wenn die Platine defekt ist, nützt auch ein gutes HDMI Kabel nichts mehr. Es gibt bei den Kabeln sicherlich Unterschiede hinsichtlich Abschirmung, Verarbeitungsqualität, etc. aber das dürfte für das von dir geschilderte Szenario keine Auswirkung haben. Selbst wenn es mit einem bestimmten HDMI Kabel “gerade noch klappen” sollte, so ist es nur eine Frage der Zeit bis die Platine völlig abschmiert. Ich würde mir da keine großen Hoffnungen machen…